Dienstag, 12. Juli 2016

Buch-Rezension: The Wild Hunt

The Wild Hunt



Autor: M.H.Steinmetz
Titel: The Wild Hunt
Untertitel: /
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Seitenanzahl: 222
Genre: Horrothriller
Gelesen als: Ebook
ASIN: B01AORNPQE



Inhalt
Ein Serienkiller treibt in Louisiana sein Unwesen. Er überfällt Reisende und verschleppt sie in das Sumpfland des Atchafalaya Wildlife Refuge. Als Sues Familie in die Fänge des Killers gerät, muss sie mit ansehen, wie ihre Familie brutal ermordet wird. Sie selbst kann in ihrer Not gerade noch in die Sümpfe entkommen. Sie trifft auf Eric und Nina und diese haben etwas herausgefunden, dass die Gruselgeschichten des Sumpfgebietes wahr werden lässt. In den Sümpfen lauert etwas weitaus gefährlicheres als der Killer. Es ist kompromisslos, tödlich und absolut böse!



Erster Satz
Paddy saß hinter dem Steuer des schwarzen Dodge Durango und rieb sich die müden Augen.


Cover
Das Cover zeigt eigentlich genau das, was es soll. Man erkennt sofort, dass es um etwas Blutrünstiges geht und ganz offensichtlich keine Liebesgeschichte ist. ;-)
Es ist kein super schönes Cover, aber dennoch hat es mich angesprochen. Dabei wirkt die Schrift, wie der Schlund eines Tieres.



Schreibstil und Sprache
Packend und spannend geschrieben. Es liest sich gut und flüssig. Der Sprachstil der Figuren ist locker sehr umgangssprachlich. Leider habe ich den Eindruck, dass das Buch kein Lektorat oder Korrektorat genossen hat. Fast auf jeder E-Book-Seite findet sich ein Schreibfehler. Buchstaben die zu viel oder zu wenig sind, ganze Wörter die vergessen wurden oder doppelt sind. Man hat oft das Gefühl, es wurde mal überarbeitet und die Wörter wurden nicht gelöscht, die jetzt zu viel sind. Oft doppelte Satzanfänge, ebenso fehlerhafte Grammatik. Es gibt auch Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung - so wird das Wort "Angst" mal groß und mal klein geschrieben.



Fazit
Die Geschichte an sich, hat mich gepackt, bis zum Schluss. Ich habe das Buch super gern gelesen. Es erinnert mich an einen Horrorfilm. Vieles kann ich mir sehr filmisch vorstellen. Aber dadurch, dass nahe zu auf jeder Seite mindestens ein Schreibfehler zu finden war, habe ich einen Stern abgezogen. Hinzukommen hier und da Plottfehler wie dieser hier: Es ist mitten in der Nacht, der Himmel ist bedeckt mit Wolken, kein Mond zusehen. Nina ist in einem Wald unterwegs. Unrealistisch finde ich es hier bereits, dass sie weiß wohin sie tritt und alles genau in ihrer Umgebung sehen kann. Später kann sie auf dem Steg auf dem Wasser die Augenfarbe von der anderen Frau erkennen? Das ist unrealistisch. "Nachts sind alle Katzen grau" heißt das Sprichwort. Eigentlich müsste ich dafür noch einen Stern abziehen, aber da mich das Buch von der Story her, so mitgerissen hat, bleiben es schmale und sehr wacklige 4 Sterne.
Ich kann das Buch aufgrund seiner Geschichte empfehlen. Aber dann erst, wenn der Verlag eine überarbeitete fehlerfreie Version herausgebracht hat.



Bewertung



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