Dienstag, 9. August 2016

Buch-Rezension: Zum Reinschnuppern

Zum Reinschnuppern




Autor:  Martin J. Christians
Titel: zum Reinschnuppern
Untertitel: /
Verlag: Neobooks Self-Publishing
Erscheinungsdatum: Juni 2015

Seitenanzahl: 88
Genre: Genre-Mix
Gelesen als: Ebook 
ASIN: B00ZWQADBS


Inhalt
Dieses Ebook ist eine Kurzgeschichtensammlung des Autors Martin J. Christians. 11 Kurzgeschichten befindet sich hier drin. Das Genre ist bunt gemischt und bewegt sich zwischen Gegenwartsgeschichten, über Legenden, Science Fiction bis zur Dark Fantasy. Wie der Name bereits sagt, ist dieses Büchlein hervorragend dafür geeignet um mal "reinzuschnuppern". Ist man abends zu müde oder sitzt nur für 10 Minuten in der Bahn, wird man dennoch schnell mit dem Buch fertig.



Erster Satz der ersten Geschichte
Das Buch war alt.


Cover
Das Cover finde ich sehr schön! In Farbe sieht es sogar noch viel schöner aus. Allerdings finde ich, erkennt man am Cover nicht, worum es in dem Buch geht.



Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist einfach gehalten und schnell zu lesen. In manchen Geschichten zu manchen Szenen etwas hölzern.



Fazit
Das Buch war ganz nett. Man merkt leider, dass es selbstpubliziert wurde. Es sind so einige Logikfehler vorhanden. Zb. gibt es eine Szene wo ein Mädchen durch einen Wald läuft und mit dem Handy versucht etwas zu fotografieren - dabei ist es dunkel und nur der Mond scheint. Auf ihrem Display müsste es vollkommen dunkel sein. Außerdem kann man bei Dunkelheit nicht die Haarfarbe und erst recht nicht die Augenfarbe erkennen. Es gibt auch hier und da Tippfehler und Probleme mit der Satzzeichensetzung. Das störte mich aber weniger. Manche Kurzgeschichten waren einfach nicht mein Ding. So fand ich die Science Fiction-Geschichten langweilig. Was aber nicht an dem Autor liegt, sondern einfach daran, dass ich das Genre nicht mag. Am liebsten waren mir die Dark-Fantasy-Geschichten und ein paar der letzten. Ich finde, der Autor muss noch ein wenig an seinen Geschichtsanfängen arbeiten. Der Einstieg in eine neue Geschichte ist oftmals träge. Wenn man den Leser nicht mit den ersten 1-4 Sätzen fesselt, dann liest er i.d.R. nicht weiter. Bei der ein oder anderen Story hat mich das schon etwas gestört, dass die Anfänge langweilig waren.




Bewertung


Donnerstag, 4. August 2016

Buch-Rezension: Und dann war Licht

Und dann war Licht




Autor: Gabriel Toscani
Titel: Und dann war Licht
Untertitel: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle
Verlag: Self Publishing

Erscheinungsdatum: Januar 2016

Seitenanzahl: 222
Genre: Religion und Glaube

Gelesen als: Ebook 
ASIN: B018RBXYHO



Inhalt
Wir „normalen“ Menschen können uns nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, zu sterben und sich von einem Moment auf den anderen im Himmel oder in der Hölle wiederzufinden. Wir können uns kein Bild von solchen Orten machen, es übersteigt einfach unser Vorstellungsvermögen bei Weitem.
Genauso erging es auch den 35 Erzählenden in diesem Buch und Millionen anderer Menschen, die hier nicht zu Wort kommen. Wenn die Stunde des Todes, der Moment der Wahrheit naht, fragen wir uns, ob Atheist oder gläubig, wohl ausnahmslos: „Was ist, wenn doch nicht alles vorbei ist, wenn es doch einen Himmel und eine Hölle gibt? Wohin komme ich, was passiert mit mir?“
Wem es gestattet war, einen Blick auf „die andere Seite“ zu werfen, ist danach nicht mehr derselbe Mensch. Denn er weiß dann, was wir alle nicht wissen können und viele vielleicht auch gar nicht wissen wollen. Und am Ende ist er so unendlich dankbar für dieses Wissen, für diese Transformation, für sein neues Leben.
Lesen Sie ohne Vorurteile, mit offenem Herzen und kindlicher Neugier. Lassen Sie die Geschichten auf sich wirken und versuchen Sie, mit den Erzählenden zu fühlen.


Erster Satz der ersten Geschichte
Was ich Ihnen jetzt erzähle, hört sich an wie ein Märchen, aber es ist wahr.




Cover
Das Cover ist schlicht gewählt. Es ist geradlinig und einfach gehalten. Der Untertitel ist etwas lang, das es sich um mehrere Sätze handelt. Das macht das Cover etwas voll. Hätte mir lieber etwas grafisches gewünscht.



Schreibstil und Sprache
Der Sprachstiel ist eher locker und umgangssprachlich. Viele Schachtelsätze, die aber einfach aufgebaut und verständlich sind. Sonderbare Begriffe werden erklärt. Allerdings hat der Autor ein Problem damit in einer Erzählzeit zu bleiben. Präteritum und Präsens haben sich unregelmäßig und wirr abgewechselt. Manchmal war es für mich unlogisch, warum jetzt plötzlich in der Gegenwart geschrieben wurde. Stilmittel sind gut gewählt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hinein fühlen.



Fazit
Das Buch ist, je mehr man sich damit beschäftigt und je mehr man daraus liest, unglaubwürdig. Angeblich sind es 35 Erfahrungsberichte von Personen aus den USA. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass hier und da etwas dazu gedichtet wurde oder ganze Geschichten nicht wahr sind. Leute die an Krebs erkrankten, sind nach der Nahtoterfahrung vom Krebs geheilt... Bei einer Geschichte hatte ich sogar ein Deja-vu. Da wurde fast der selbe Satz wie in einer Geschichte davor verwendet. Ich bin weltoffen. Mein Mann ist Katholik und meine große Tochter glaubt an Gott, sie ging auch Jahre lang in eine christliche Kita. Ich respektiere das. Aber mich nervt bei den Geschichten, dass jeder Protagonist, egal ob christlich oder Atheist, am Ende seiner Reise, bevor er wiederbelebt wurde, Gott gesehen hat oder glaubte ihn zu sehen, mit Jesus sprach oder betete und sein Gebet erhört wurde und am Ende der Kurzgeschichte geläutert und missioniert wurde. Auch wenn der Autor in seinem Vorwort beteuert, dass er mit dem Buch nicht missionieren will, hat er diesen Eindruck leider doch gemacht. Das störte mich an den Geschichten. Zumal es hier nur um das Christentum ging und um keine andere göttliche Macht. Irgendwann wird es auch langweilig gegen Ende der Geschichten, weil jede Geschichte eben auf diese Art endet. Schön fand ich die Vielfalt der Geschichten. Sie sind mit wenigen Ausnahmen gut erzählt und spannend. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten waren sehr mitreißend und gut rüber gebracht.




Bewertung





Samstag, 30. Juli 2016

Klappentext zu meinem ersten Buch

Es ist bald soweit und mein Buch, dessen Titel ich noch geheim halte, kommt in den Verkauf.
Doch bevor das geschieht, muss noch einiges getan werden.
Unter anderem fehlt noch ein Klappentext. Ich habe da mal einen entworfen. Ich möchte ihn euch heute präsentieren und um eure Meinung bitten. Er ist noch nicht endgültig.
Ich finde es persönlich schwierig einen ansprechenden und spannenden Klappentext zu schreiben, der dennoch nicht zu viel verrät. Manchmal habe ich als Schöpfer dieser "Welt" nicht die Distanz, wie jemand, der die Geschichte nicht in und auswendig kennt.



Wie findet ihr den Klappentext zu meinem ersten Roman?


Kennt ihr schon folgende Blogartikel?

Mein Romanprojekt Nummer Eins und Tonbandaufnahme gefunden - Romanfutter








Mittwoch, 13. Juli 2016

Lesestatus 2016 April - Juni

Im Lesestatus 2016 April bis Juni werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".


In diesem Quartal habe ich 4 Bücher gelesen, alles E-books. ^^ Das hatte ich bisher auch noch nicht, glaube ich. Eins davon war ein Kurzroman - Chicklit, alle anderen bewegten sich in der Fantasyebene.

(R) Die Mondtochter - Nacht der Elemente 1 von Lia Haycraft mit 267 Seiten

(R) Mondschwinge - Nacht der Elemente 2 von Lia Haycraft mit 240 Seiten

(R) Der Dämon von Naruel 2 von Janine Prediger mit 332 Seiten

(R) What the f*** are High Heels??? von Lotta Frisch mit 116 Seiten


Der Kurzroman war mein erster humoristischer Frauenroman und es wird der Einzige bleiben. Der war schrecklich und entsprechend habe ich ihn bewertet. Am Besten fand ich den zweiten Teil der Fantasyreihe vom Dämon von Naruel. Ich bin zufrieden mit meinem Lesestatus. Ich wäre fast mit einem 5. Buch fertig geworden, aber naja, was solls. Dann geht es eben in den nächsten Lesestatus rein. :-)
Was habt ihr in den letzten 3 Monaten gelesen? Kennt ihr die Bücher, die ich dieses mal gelesen habe?

Dienstag, 12. Juli 2016

Buch-Rezension: The Wild Hunt

The Wild Hunt



Autor: M.H.Steinmetz
Titel: The Wild Hunt
Untertitel: /
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Seitenanzahl: 222
Genre: Horrothriller
Gelesen als: Ebook
ASIN: B01AORNPQE



Inhalt
Ein Serienkiller treibt in Louisiana sein Unwesen. Er überfällt Reisende und verschleppt sie in das Sumpfland des Atchafalaya Wildlife Refuge. Als Sues Familie in die Fänge des Killers gerät, muss sie mit ansehen, wie ihre Familie brutal ermordet wird. Sie selbst kann in ihrer Not gerade noch in die Sümpfe entkommen. Sie trifft auf Eric und Nina und diese haben etwas herausgefunden, dass die Gruselgeschichten des Sumpfgebietes wahr werden lässt. In den Sümpfen lauert etwas weitaus gefährlicheres als der Killer. Es ist kompromisslos, tödlich und absolut böse!



Erster Satz
Paddy saß hinter dem Steuer des schwarzen Dodge Durango und rieb sich die müden Augen.


Cover
Das Cover zeigt eigentlich genau das, was es soll. Man erkennt sofort, dass es um etwas Blutrünstiges geht und ganz offensichtlich keine Liebesgeschichte ist. ;-)
Es ist kein super schönes Cover, aber dennoch hat es mich angesprochen. Dabei wirkt die Schrift, wie der Schlund eines Tieres.



Schreibstil und Sprache
Packend und spannend geschrieben. Es liest sich gut und flüssig. Der Sprachstil der Figuren ist locker sehr umgangssprachlich. Leider habe ich den Eindruck, dass das Buch kein Lektorat oder Korrektorat genossen hat. Fast auf jeder E-Book-Seite findet sich ein Schreibfehler. Buchstaben die zu viel oder zu wenig sind, ganze Wörter die vergessen wurden oder doppelt sind. Man hat oft das Gefühl, es wurde mal überarbeitet und die Wörter wurden nicht gelöscht, die jetzt zu viel sind. Oft doppelte Satzanfänge, ebenso fehlerhafte Grammatik. Es gibt auch Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung - so wird das Wort "Angst" mal groß und mal klein geschrieben.



Fazit
Die Geschichte an sich, hat mich gepackt, bis zum Schluss. Ich habe das Buch super gern gelesen. Es erinnert mich an einen Horrorfilm. Vieles kann ich mir sehr filmisch vorstellen. Aber dadurch, dass nahe zu auf jeder Seite mindestens ein Schreibfehler zu finden war, habe ich einen Stern abgezogen. Hinzukommen hier und da Plottfehler wie dieser hier: Es ist mitten in der Nacht, der Himmel ist bedeckt mit Wolken, kein Mond zusehen. Nina ist in einem Wald unterwegs. Unrealistisch finde ich es hier bereits, dass sie weiß wohin sie tritt und alles genau in ihrer Umgebung sehen kann. Später kann sie auf dem Steg auf dem Wasser die Augenfarbe von der anderen Frau erkennen? Das ist unrealistisch. "Nachts sind alle Katzen grau" heißt das Sprichwort. Eigentlich müsste ich dafür noch einen Stern abziehen, aber da mich das Buch von der Story her, so mitgerissen hat, bleiben es schmale und sehr wacklige 4 Sterne.
Ich kann das Buch aufgrund seiner Geschichte empfehlen. Aber dann erst, wenn der Verlag eine überarbeitete fehlerfreie Version herausgebracht hat.



Bewertung