Sonntag, 25. September 2016

Buch-Rezension: Etenya Saga 1

Etenya Saga: Soyala -  Zeit der Wintersonnenwende



Autor: Susanne Leuders
Titel: Etenya Saga
Untertitel: Soyala -  Zeit der Wintersonnenwende
Verlag: El Gato
Erscheinungsdatum: März 2014
Seitenanzahl: 350
Genre: Fantasy
Gelesen als: Taschenbuch
Teil einer Reihe: 1
ISBN: 978-3943596496




Inhalt
Als die 17-jährige Olivia dem geheimnisvollen und gutaussehenden Lenno begegnet, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen, wobei sie sich selbst diese unbegreifliche Anziehungskraft nicht erklären kann. Vor allem fasziniert sie der mysteriöse goldene Schimmer, der hin und wieder in seinen Augen aufleuchtet. Was es damit bloß auf sich hat? Wie zufällig laufen sich die beiden ständig über den Weg und kommen sich langsam näher. Doch Lenno zieht sich aus einem ihr unerfindlichen Grund immer wieder zurück und will letztendlich aus Olivias Leben verschwinden. Olivia versteht seine ganze Abwehrhaltung nicht, denn sie kann ganz eindeutig diese einzigartige Verbindung, die zwischen ihnen besteht, spüren. Als könnte es nicht noch schlimmer kommen, wird sie zu allem Überfluss Opfer eines Angriffs, der fatale Folgen nach sich zieht. Ratlos und verzweifelt fordert Olivia Antworten. Die Enthüllung des Geheimnisses rückt immer näher. Noch ahnt Olivia nicht, dass dieses Geheimnis ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigt und ihr ganzes Weltbild durcheinanderbringen wird. Was hat es außerdem mit dieser Prophezeiung auf sich, von der die Rede ist? Welche Rolle spielt Olivia dabei? Was hat das Schicksal, an das Olivia nie geglaubt und immer nur müde belächelt hat, für sie vorgesehen? Und was wird aus ihr und Lenno? Können sie trotz aller Hindernisse, die ihnen in den Weg gestellt werden, zusammenfinden?


Erster Satz
Eine gespenstische Stille herrschte auf der Lichtung.



Cover
Sinnlich und geheimnisvoll - das sind die Worte die mir einfallen, wenn ich mir das Cover anschaue. Und ich denke, genau das sollte es auch zum Ausdruck bringen.



Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist sehr ausführlich und beschreibend. Der Leser kann sich alles wie im Film sehr genau vorstellen. Es ist sehr filmisch beschrieben. Die Sprache ist eindeutig und typisch für einen Jugendroman. Alles wird sehr klar dargestellt und Namen sind einfach zu lesen und werden erklärt. Dadurch, dass viel beschrieben wird, ist das Tempo der Geschichte gemütlich.


Fazit
Mädchen trifft Junge und dann " ändert sich ihr Leben auf einen Schlag." Gääähhnnnn, das ist schon so ein alter Hut und so abgekaut, dass es keiner mehr lesen mag. Man merkt an solchen Sätzen sofort, dass dem Autor nichts besseres mehr eingefallen ist. Die "Spuren" die gelegt wurden, um auf etwas späteres hinzudeuten, sind meiner Meinung nach zu eindeutig und daher werden viele Gegebenheiten vorhersehbar. Ein weiterer Nachteil ist, dass ich glaube, das Buch wäre nur halb so dick, wenn man diese Ausschweifungen weglassen würde. Da geht eine Szene mit Dialog teilweise über mehrere Seiten, wo im Grunde genommen nur herumgedruckst wird. Ich bin einfach ein Freund von direkten Dialogen ohne 20 Nebensätze. Mich interessiert es dann nicht ob der Prota so und so gut und das und das macht. Bei einigen Stellen hatte ich das Gefühl, die Autorin traut ihren Lesern keine eigene Fantasie zu. Dadurch dass viel zu viel zu detailliert beschrieben wird, bleibt nicht viel Spielraum für die eigene Fantasie. Trotzdem fand ich viele Szenen witzig, rührend und haben mich zum Weiterlesen animiert. Sehr gut geplottet wurde die Welt von Etenya und deren Volk. Der Konflikt zwischen den Welten und deren Ansichten bieten guten Stoff für Konflikte.
Mir persönlich war es an einigen Stellen zu langatmig und vom Lesefluss zu langsam. Für Leute, die ein chilliges Buch lesen wollen und sich Abends im Bett mal etwas nettes und Schönes gönnen wollen, für die ist das Buch sehr gut geeignet. Für Leute, die mehr Aktion und mehr bahnbrechende Konflikte gewöhnt sind, hmmm.


Bewertung


Sonntag, 11. September 2016

Buch-Rezension: In die Finsternis

In die Finsternis

 




Autor: Soctt Mcleary
Titel: In die Finsternis
Untertitel: /
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: April 2015
Seitenanzahl: 321
Genre: Science Fiction  Thriller
Gelesen als: Ebook
ASIN: B01H5REE5M



Inhalt
Auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - eine französische Spezialeinheit wird in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen. Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so brutal abgeschlachtet worden? Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln.
Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte. Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück.


Erster Satz
Der Asteroid flog durch die eisige Stille des Alls.


Cover
Das Cover gefällt mir. Es zeigt sofort welches Genre angehört. Die Farben sind schön gewählt.


Schreibstil und Sprache
Vom Stil her sehr anschaulich beschrieben. Die Sprache ist direkt und ohne Umschweife. Es ist gut gemischt zwischen genauen anschaulichen Beschreibungen und Leser-Fantasie. Also es wird meiner Meinung nach ausgewogen erzählt. Man kann sich als Leser immer noch selbst ein Bild machen, es gibt Platz für eigene Interpretation. Auf der anderen Seite sind die beschriebenen Szenen sehr gut gemacht. Besonders eindrucksvoll sind die Kriegsschauplätze und das Monster. Es ist seit langem auch das erste Buch, bei dem mir beim Lesen kaum bis gar keine Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen sind - und das muss man einem Self Publisher zugute halten (und das darf ruhig mal so erwähnt werden!) Das war sehr positiv und erfrischend.



Fazit
Ich mag das Buch, auch wenn ich kein Fan von Science-Fiction bin. Dadurch, dass es mit Horror und Thriller gemixt ist, war es für mich dennoch interessant. Der Autor hat ein gutes Gespür für Szenerien und passende Momente. Die Geschichte war bis zur letzten Seite spannend! Persönliche Minuspunkte sind: Ich bin kein Fan von endlosen Kampfszenen. Im reinen Fantasyroman geht das gerade noch so - je nachdem was es für ein Kampf ist, aber einige Kriegsszenen im Buch, waren sehr anstrengend zu lesen und für mein Gemüt nicht gut. Es ist sehr gut beschrieben, keine Frage, aber wenn der eigene Tag schon total blöd gelaufen ist und man froh ist, endlich mal Zeit zum Lesen gefunden zu haben, waren die seitenlangen bzw. Kapitellangen Kriegsszenarien übelst anstrengend. Auch einige Passagen waren mir zu stark ins Sci-Fi gemacht. Für Sci-Fi-Fans sicherlich super, aber für mich persönlich war es too much.



Bewertung 





Dienstag, 9. August 2016

Buch-Rezension: Zum Reinschnuppern

Zum Reinschnuppern




Autor:  Martin J. Christians
Titel: zum Reinschnuppern
Untertitel: /
Verlag: Neobooks Self-Publishing
Erscheinungsdatum: Juni 2015

Seitenanzahl: 88
Genre: Genre-Mix
Gelesen als: Ebook 
ASIN: B00ZWQADBS


Inhalt
Dieses Ebook ist eine Kurzgeschichtensammlung des Autors Martin J. Christians. 11 Kurzgeschichten befindet sich hier drin. Das Genre ist bunt gemischt und bewegt sich zwischen Gegenwartsgeschichten, über Legenden, Science Fiction bis zur Dark Fantasy. Wie der Name bereits sagt, ist dieses Büchlein hervorragend dafür geeignet um mal "reinzuschnuppern". Ist man abends zu müde oder sitzt nur für 10 Minuten in der Bahn, wird man dennoch schnell mit dem Buch fertig.



Erster Satz der ersten Geschichte
Das Buch war alt.


Cover
Das Cover finde ich sehr schön! In Farbe sieht es sogar noch viel schöner aus. Allerdings finde ich, erkennt man am Cover nicht, worum es in dem Buch geht.



Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist einfach gehalten und schnell zu lesen. In manchen Geschichten zu manchen Szenen etwas hölzern.



Fazit
Das Buch war ganz nett. Man merkt leider, dass es selbstpubliziert wurde. Es sind so einige Logikfehler vorhanden. Zb. gibt es eine Szene wo ein Mädchen durch einen Wald läuft und mit dem Handy versucht etwas zu fotografieren - dabei ist es dunkel und nur der Mond scheint. Auf ihrem Display müsste es vollkommen dunkel sein. Außerdem kann man bei Dunkelheit nicht die Haarfarbe und erst recht nicht die Augenfarbe erkennen. Es gibt auch hier und da Tippfehler und Probleme mit der Satzzeichensetzung. Das störte mich aber weniger. Manche Kurzgeschichten waren einfach nicht mein Ding. So fand ich die Science Fiction-Geschichten langweilig. Was aber nicht an dem Autor liegt, sondern einfach daran, dass ich das Genre nicht mag. Am liebsten waren mir die Dark-Fantasy-Geschichten und ein paar der letzten. Ich finde, der Autor muss noch ein wenig an seinen Geschichtsanfängen arbeiten. Der Einstieg in eine neue Geschichte ist oftmals träge. Wenn man den Leser nicht mit den ersten 1-4 Sätzen fesselt, dann liest er i.d.R. nicht weiter. Bei der ein oder anderen Story hat mich das schon etwas gestört, dass die Anfänge langweilig waren.




Bewertung


Donnerstag, 4. August 2016

Buch-Rezension: Und dann war Licht

Und dann war Licht




Autor: Gabriel Toscani
Titel: Und dann war Licht
Untertitel: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle
Verlag: Self Publishing

Erscheinungsdatum: Januar 2016

Seitenanzahl: 222
Genre: Religion und Glaube

Gelesen als: Ebook 
ASIN: B018RBXYHO



Inhalt
Wir „normalen“ Menschen können uns nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, zu sterben und sich von einem Moment auf den anderen im Himmel oder in der Hölle wiederzufinden. Wir können uns kein Bild von solchen Orten machen, es übersteigt einfach unser Vorstellungsvermögen bei Weitem.
Genauso erging es auch den 35 Erzählenden in diesem Buch und Millionen anderer Menschen, die hier nicht zu Wort kommen. Wenn die Stunde des Todes, der Moment der Wahrheit naht, fragen wir uns, ob Atheist oder gläubig, wohl ausnahmslos: „Was ist, wenn doch nicht alles vorbei ist, wenn es doch einen Himmel und eine Hölle gibt? Wohin komme ich, was passiert mit mir?“
Wem es gestattet war, einen Blick auf „die andere Seite“ zu werfen, ist danach nicht mehr derselbe Mensch. Denn er weiß dann, was wir alle nicht wissen können und viele vielleicht auch gar nicht wissen wollen. Und am Ende ist er so unendlich dankbar für dieses Wissen, für diese Transformation, für sein neues Leben.
Lesen Sie ohne Vorurteile, mit offenem Herzen und kindlicher Neugier. Lassen Sie die Geschichten auf sich wirken und versuchen Sie, mit den Erzählenden zu fühlen.


Erster Satz der ersten Geschichte
Was ich Ihnen jetzt erzähle, hört sich an wie ein Märchen, aber es ist wahr.




Cover
Das Cover ist schlicht gewählt. Es ist geradlinig und einfach gehalten. Der Untertitel ist etwas lang, das es sich um mehrere Sätze handelt. Das macht das Cover etwas voll. Hätte mir lieber etwas grafisches gewünscht.



Schreibstil und Sprache
Der Sprachstiel ist eher locker und umgangssprachlich. Viele Schachtelsätze, die aber einfach aufgebaut und verständlich sind. Sonderbare Begriffe werden erklärt. Allerdings hat der Autor ein Problem damit in einer Erzählzeit zu bleiben. Präteritum und Präsens haben sich unregelmäßig und wirr abgewechselt. Manchmal war es für mich unlogisch, warum jetzt plötzlich in der Gegenwart geschrieben wurde. Stilmittel sind gut gewählt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hinein fühlen.



Fazit
Das Buch ist, je mehr man sich damit beschäftigt und je mehr man daraus liest, unglaubwürdig. Angeblich sind es 35 Erfahrungsberichte von Personen aus den USA. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass hier und da etwas dazu gedichtet wurde oder ganze Geschichten nicht wahr sind. Leute die an Krebs erkrankten, sind nach der Nahtoterfahrung vom Krebs geheilt... Bei einer Geschichte hatte ich sogar ein Deja-vu. Da wurde fast der selbe Satz wie in einer Geschichte davor verwendet. Ich bin weltoffen. Mein Mann ist Katholik und meine große Tochter glaubt an Gott, sie ging auch Jahre lang in eine christliche Kita. Ich respektiere das. Aber mich nervt bei den Geschichten, dass jeder Protagonist, egal ob christlich oder Atheist, am Ende seiner Reise, bevor er wiederbelebt wurde, Gott gesehen hat oder glaubte ihn zu sehen, mit Jesus sprach oder betete und sein Gebet erhört wurde und am Ende der Kurzgeschichte geläutert und missioniert wurde. Auch wenn der Autor in seinem Vorwort beteuert, dass er mit dem Buch nicht missionieren will, hat er diesen Eindruck leider doch gemacht. Das störte mich an den Geschichten. Zumal es hier nur um das Christentum ging und um keine andere göttliche Macht. Irgendwann wird es auch langweilig gegen Ende der Geschichten, weil jede Geschichte eben auf diese Art endet. Schön fand ich die Vielfalt der Geschichten. Sie sind mit wenigen Ausnahmen gut erzählt und spannend. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten waren sehr mitreißend und gut rüber gebracht.




Bewertung





Samstag, 30. Juli 2016

Klappentext zu meinem ersten Buch

Es ist bald soweit und mein Buch, dessen Titel ich noch geheim halte, kommt in den Verkauf.
Doch bevor das geschieht, muss noch einiges getan werden.
Unter anderem fehlt noch ein Klappentext. Ich habe da mal einen entworfen. Ich möchte ihn euch heute präsentieren und um eure Meinung bitten. Er ist noch nicht endgültig.
Ich finde es persönlich schwierig einen ansprechenden und spannenden Klappentext zu schreiben, der dennoch nicht zu viel verrät. Manchmal habe ich als Schöpfer dieser "Welt" nicht die Distanz, wie jemand, der die Geschichte nicht in und auswendig kennt.



Wie findet ihr den Klappentext zu meinem ersten Roman?


Kennt ihr schon folgende Blogartikel?

Mein Romanprojekt Nummer Eins und Tonbandaufnahme gefunden - Romanfutter